Fokus für Mediation und Beratung

Einmal im Quartal legen wir einen Fokus auf spezielle Inhalte, die sich aus der Beratungs- und Mediationspraxis ergeben.

Workshop-Reihe mit Tatjana Petersen
Donnerstags, 14:00 bis 18:00 Uhr

25.11.2021: Kontakt gestalten in der Online Mediation und Beratung (Online-Seminar)
Anmeldefrist: bis 11.11.2021

24.02.2022: Kriegsenkel in Beratung und Mediation
26.05.2022: Paare in Beratung und Mediation
26.08.2021: Künstlerische Interventionen in Beratung und Mediation

Teilnehmende:
Beratende, Mediatorinnen und Mediatoren.

Seminarkosten:
90,- Euro (ermäßigt: 70,- Euro für ZiF-Mitglieder und ZiF-Mitarbeitende, Teilnehmende der BIM-Mediationsausbildungen, Studierende)

Gerne nehmen wir Sie in unseren E-Mailverteiler auf und informieren Sie über Terminverschiebung und/oder Ortsänderungen: bildungmediations@zif-onlineausbildung.de

Sind Sie dabei?

bitte füllen Sie das Anmeldeformular aus und senden an:

Berliner Institut für Mediation
Fax: 030-873 483 0
E-Mail: institutmediations@mediation-bimausbildung.de

Bei Fragen: Tel: 030-86395814

Tatjana Petersen

Mediatorin, Coach, Paarberaterin, Trainerin, Moderatorin

Tatjana Petersen, Theaterwissenschaftlerin MA, ist Mediatorin und Ausbilderin BM®.
Sie mediiert in Unternehmen, Institutionen und zwischen Privatpersonen auch im interkulturellen Kontext auf Englisch. Darüber hinaus coacht sie Künstler:innen und Führungskräfte, lehrt an Hochschulen sowie Instituten, gibt Workshops und hält Vorträge.

Frau Petersen arbeitete lange als Geschäftsführerin, Projektentwicklerin, Pressesprecherin und Marketingexpertin in verschiedenen Wissenschafts- und Kulturinstitutionen. Sie nutzt und lehrt künstlerische und kreative Methoden, die sie  für die Beratung und Mediation aus der Kunst- Theaterwelt adaptiert hat.

25.11.2021, Online-Seminar: Kontakt gestalten in der Online Mediation und Beratung

Der Workshop gibt Anregung, wie Vertraulichkeit und ein geschützter Raum online hergestellt werden können und was hierfür noch zusätzlich bedacht werden muss.

Durch die Corona-Pandemie sind wir alle viel schneller als gedacht auf Online-Beratung oder Online-Mediation umgestiegen. Den meisten ist das technisch auch gut gelungen. Im Austausch mit Kolleg:innen wurde aber immer wieder das Fehlen der anderen nonverbalen Ausdrucksmittel wie Körpersprache, Raumatmosphäre sowie Gerüche herausgestellt und betont, dass es mehr als nur Worte braucht, um Kontakt herzustellen.

Wie können Atmosphären mit Farbe und Licht hergestellt werden und wie die eigene Stimme und Mimik dafür eingesetzt werden. Wie können zudem künstlerische Methoden online eingesetzt werden, um an die Emotionen der Klient:innen zu kommen.

Seminarinhalte:
Sicherstellung von Vertraulichkeit in der Online-Beratung. Einsatz von Stimme und Licht. Stimmübungen. Künstlerische Methoden in der Online-Beratung.

26.05.2022: Paare in Beratung und Mediation

Paarkonflikte resultieren im Wesentlichen aus dem notwendigen Widerspruch zwischen Individuum und Paar.

Wie viel Identität wird zugunsten der Partnerschaft aufgegeben? Findet sie einseitig oder beidseitig statt. Wie beeinflussen sich Paare gegenseitig? Wie können Beziehungen die persönliche Entwicklung fördern, wie sie behindern? Welchen Einfluss haben frühkindliche Bindungserfahrungen an die ersten Bindungspersonen auf die erwachsene Paarbeziehung? Wie wirken sich sicher und unsicher gebundene frühkindliche Erfahrungen auf das spätere Bindungsverhalten und den Umgang mit Konflikten und Belastungen in der Paarbeziehung aus? Was ist der Unterschied zwischen Mediation mit Paaren in Abgrenzung zur Paartherapie oder Paarberatung.

Seminarinhalte:
Typische Konflikte von Paaren. Typische Themen bei Trennung- und Scheidung. Die Kollusionsmodelle nach Willi. Der Krisenverlauf bei Trennung. Interventionen mit Paaren: Künstlerische Methoden, Kommunikationsmethoden, Genogrammarbeit. Unterschiedliche Settings (Einzelgespräche, Shuttle-Mediation).

24.02.2022: Kriegsenkel in Beratung und Mediation

Wie sich kriegsbedingte Erfahrungen auf die kommenden Generationen auswirken und wie wir die Konflikte unserer Vorfahren erben können, wird in diesem Workshop skizziert.

Die auf Glaubensvorstellungen und empirischen Erfahrungen beruhenden Annahmen von familiären Verstrickungen und Übertragungen über Generationen hinweg sind mittlerweile in verschiedenen Fachwissenschaften bestätigt.

Oft verweisen Klient:innen in Nebensätzen auf familiengeschichtliche Zusammenhänge. Hinweise können auch geben: Schwierigkeiten mit Abgrenzung, Überforderung, ein innerer Zwang, immer stark sein zu müssen, zu viel Verantwortungsübernahme für andere (Partner:innen/ Mitarbeiter:innen), Erstarrung im Eltern-ich, übersteigerter Ehrgeiz, mangelnde Belastbarkeit, Anerkennungssucht, mangelndes Selbstwertgefühl, falsche Berufswahl, Schwierigkeiten authentisch zu sein, den eigenen Wert über Leistung verdienen wollen, emotionale Sprachlosigkeit, Probleme, sich selbst zu fühlen, Sprunghaftigkeit (viele Umzüge, häufiger Berufswechsel, häufiger Partner*innenwechsel), Opferhaltung, Mangelsyndrom oder subtile Selbstsabotage und das Gefühl, im eigenen Leben nicht anzukommen.

Seminarinhalte:
Einführung ins Thema, Reflexion des eigenen biographischen Hintergrunds, Genogrammarbeit, Transaktionsanalyse, Visualisierung des „Inneren Teams“. Vor dem Workshop bekommen Sie zur Vorbereitung einen Fragebogen zu Ihrer Familiengeschichte.

26.08.2021: Künstlerische Interventionen in Beratung und Mediation

In Mediation und Beratung ist gerade die Bewusstwerdung und Formulierung von Gefühlen und Bedürfnissen von großer Bedeutung.

Die Hirnforschung hat Erkenntnisse über die große Bedeutung der Gefühle für alle Gehirn-Prozesse gewonnen und herausgefunden, dass das meiste, was in unserem Gehirn vor sich geht, grundsätzlich unbewusst ist.

Kreative Methoden zielen auf die Stimulation von Emotionen. Der künstlerische Ausdruck erlaubt, das innere Erleben und die damit verbundenen Gefühle auszudrücken und zu gestalten. Die aktuelle persönliche Gefühlslage wird sowohl für den Gestaltenden selbst als auch für das Gegenüber sichtbar.

Erst nach erkennen und anerkennen von Gefühlen und Bedürfnissen kann ein Veränderungsprozess eingeleitet werden.

Neben der Wortsprache können Dialoge auch nonverbal mittels Farben geführt werden. Kommunikationsmuster der Klientinnen und Klienten können auf diese Weise anschaulich werden. Gestalterische Dialoge lassen oft die eigentlichen Bedürfnisse deutlich werden und bieten die Möglichkeit, neue Ausdrucks- und Austauschmöglichkeiten auszuprobieren.
 
Seminarinhalte:
In diesem Praxis-Seminar werden konkrete kreative Interventionen mit Farbstiften für die Einzelberatung und jede Phase der Mediation vorgestellt und erprobt. Es wird jede Intervention genau erläutert und darüber hinaus, wie dann weiter mit den Bildern in Mediation und Beratung umgegangen wird und wie mögliche Fragen dazu aussehen könnten. Die jeweiligen Fragetechniken werden ausprobiert.

Bitte bringen Sie jeweils einen Kasten Wachsmalstifte und einen DIN A3-Block mit.

Anke Mende,
Familienrecht mit Anke Mende

Ein Seminar für Mediatorinnen, Mediatoren und Beratende ohne juristischen Hintergrund bzw. Spezialisierung in diesem Bereich

ZiF Unser "Saal"
Gesprächsgruppe für Eltern in Trennung

Alle 2 Wochen, donnerstags 18 bis 20 Uhr

Unsere nächsten Termine in 2021: 16. und 30. September, 28. Oktober, 11. und 25. November, 9. Dezember, um Anmeldung wird gebeten.

Nächste Kindergruppenstarts

Gruppe für 9 bis 11 jährige Kinder beginnt im Oktober 2021 – noch Plätze frei

Gruppe für 6 bis 8 jährige Kinder beginnt am Oktober 2021 – noch Plätze frei

Anmeldung unter E-Mail an: kindergruppe@zif-online.de oder 030 863 95 812

BU sucht Fachkräfte

Wir suchen Fachkräfte für unseren Begleiteten Umgang.

ZiF Blick in den Wintergarten
Aufbauausbildung Familienmediation · Start im November 2021

Sind Sie schon Mediatorin oder Mediator? Unsere Aufbauausbildung Familienmediation (BAFM) qualifiziert Sie für die speziellen Anforderungen für Familien im Wandel.

Vor dem Besuch in unseren Räumen

Lesen Sie bitte unseren Hygieneschutzplan und halten Sie sich bitte an die Regeln. Vielen Dank für Ihr Verständnis.